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Für die meisten der Fibromyalgiepatienten geht mit der Sicherung der Diagnose eine Odyssee zu Ende. Anstelle der Selbstzweifel, sich die Beschwerden einzubilden, wie es häufig suggeriert wird, da objektive Nachweise fehlen, tritt Erleichterung. Es gibt ein Krankheitsbild, das die vielfältigen Beschwerden vereint und unter dem auch andere Betroffene leiden. Das entlastet zunächst.
Häufig werden die Patienten aber dann mit ihren Fragen allein gelassen. Ein umfassendes Verständnis ist aber Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Aber was ist dieses Krankheitsbild, dem seine Existenz so häufig verwehrt wird?
Es ist eine sehr spezifische Kombination unterschiedlicher Beschwerden, mit großem Wiedererkennungswert, wenn man über entsprechende Erfahrung verfügt, oder sich an den Leitlinien orientiert.

Die wandernden Schmerzen in allen Körperregionen von häufig Muskelkater ähnlichem Charakter, sind hervorstechendes Merkmal und führen die Patienten primär zum Arzt. Über den Schmerz hinaus leiden die Betroffenen unter einer Reihe weiterer Beschwerden. Der Schlaf ist unterbrochen, oberflächlich und wenig erholsam. In Folge dessen kommt es sehr häufig zu kognitiven Beeinträchtigungen, wie Konzentrations-, Gedächnis- und Wortfindungsstörungen.

Als Ausdruck starker Stimulation des vegetativen Nervensystems treten innere Unruhe, Herzjagen, Schwitzen und sogenannte Störungen des Magen-Darmtraktes und der Blase auf. Sie sind durch Durchfall und Verstopfung im Wechsel, Blähungen, aufgetriebenen Leib und Bauchschmerzen oder häufiges Wasserlassen unter Stress gekennzeichnet. Die Patienten beschreiben erhöhte Geräusch-, Licht- und Geruchsempfindlichkeit, sowie viele andere Beschwerden mehr. Das Fibromyalgie-Syndrom ist also weit mehr als Schmerz. Es ist Ausdruck einer generalisierten Hypersensibilität auf alle äußeren Reize, oder einfach ausgedrückt, eine Art Dünnhäutigkeit, die sich im Laufe des Lebens entwickelt hat. 

In unserer Fibromyalgie-Patienten-Gruppe stehen Ihnen ehrenamtliche, selbst betroffene Ansprechpartner zur Verfügung, die Ihnen Wege aufzeigen und Mut machen können.

Wir treffen uns jeden Monat zum Gedankenaustausch, Fachvorträgen, angeleiteten Entspannungsübungen(z.B. Lachyoga, Traumreise) und vieles mehr in der Schönklinik.

Schön Klinik Hamburg Eilbek
Dehnhaide 120
22081 Hamburg

Kontakt:
Angelika Gassebner, Tel.: 040/64891894 / E-Mail: agassebner@t-online.de